Letzte Woche war Notartermin: Gemeinsam mit Steinbeis wurde die Tribologie Services Mannheim GmbH gegründet. Damit ist der letzte Baustein der Zukunftsstrategie des Kompetenzzentrums Tribologie Mannheim (KTM) gesetzt.
Das Kompetenzzentrum Tribologie Mannheim steht nun auf drei starken Säulen:
1. Das Kompetenzzentrum Tribologie der Technischen Hochschule Mannheim
Als einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule bildet es die wissenschaftliche Basis und die Hauptsäule des KTM. Wissenschaftlicher Leiter ist Dr. Markus Grebe.
2. Die Tribologie Engineering Mannheim GmbH
Die bereits 2020 gegründete Gesellschaft – ebenfalls ein Unternehmen im Steinbeis-Verbund – deckt das Thema Prüfstandsbau und Entwicklung anwendungsnaher tribologischer Prüfverfahren ab. Geschäftsführer ist Richard Heinlein.
3. Die neu gegründete Tribologie Services Mannheim GmbH
Mit ihrem Schwerpunkt auf tribologischen Dienstleistungen und Beratung erweitert sie das Portfolio des KTM konsequent um anwendungsnahe Services für Unternehmen. Langjährige Aktivitäten, die bisher über das Steinbeis Transferzentrum Technische Beratung abgewickelt wurden, werden in diese neue GmbH überführt. Geschäftsführer ist Dr. Jürgen Rigo.
Mit diesen drei Einheiten ist das Kompetenzzentrum Tribologie Mannheim hervorragend aufgestellt, um Wissenschaft und Forschung auf höchstem Niveau in engem Austausch mit Industrieunternehmen durchzuführen.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei die enge Verzahnung mit der Praxis: Die Mitarbeit in Normungs- und Fachgremien sowie der intensive Austausch mit wichtigen Forschungsvereinigungen wie FVA und DGMK sorgen dafür, dass aktuelle industrielle Fragestellungen früh erkannt und gezielt aufgegriffen werden. Neue Themen und Herausforderungen werden in den Gremien diskutiert und anschließend in öffentlich geförderten Projekten am KTM der TH Mannheim bearbeitet.
Nach Abschluss dieser Projekte können die Ergebnisse über die beiden Technologietransfergesellschaften direkt für die Industrie nutzbar gemacht werden – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.
Wie wichtig genau diese Brücke zwischen angewandter Forschung, Transfer und wirtschaftlicher Umsetzung ist, wurde auch auf Bundesebene zuletzt nochmals betont: Im öffentlichen Fachgespräch des Bundestags zur „Initiative Forschung und Anwendung mit Fokus auf Transfer, Ausgründungen und HAW“ am 3. Dezember 2025 wurde auf die großen Potenziale der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) für Innovation, Transfer und regionale Wirtschaftsentwicklung hingewiesen, welches auf den Aktivitäten HRK-Mitgliedergruppe der HAW und deren Positionspapier zur „Initiative Forschung und Anwendung“ zurückgeht.
Die nun geschaffenen Strukturen ermöglichen es dem Kompetenzzentrum Tribologie Mannheim, diese Potenziale in besonderer Weise umzusetzen:
von der wissenschaftlichen Fragestellung über öffentlich geförderte Forschung bis hin zum direkten Transfer in die industrielle Anwendung.
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